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Ursachen eines Vitamin D Mangels

Wie kommt es, dass 92% der Deutschen einen Vitamin D Mangel haben?1

Wie nehmen wir Vitamin D auf?

Der menschlicher Körper produziert durch die UVB-Strahlung der Sonne, welche auf die Haut scheint,
Vitamin D in mehreren Schritten selbst. Dabei wird unter anderem Magnesium verwendet.

Der Körper ist nur in der Lage bei direkter und warmer Sonneneinstrahlung auf der Haut bis zu 20 000 IE (internationale Einheiten) bei genügend Freizügigkeit innerhalb einer Stunde zu produzieren.
Dabei ist eine Überdosierung nicht möglich. Leider enthalten Nahrungsmittel nur sehr geringe Mengen Vitamin D,
deshalb ist eine ausreichende Deckung über die Ernährung weder zuverlässig noch praktikabel.
Somit ist man auf UVB-Strahlung oder Supplemente angewiesen.

Vitamin D Eigensynthese auf der Haut

Die Eigensynthese des Sonnenhormons Vitamin D ist im Winter und
weltweit oberhalb des 42. Breitengrades durch fehlende UVB-Strahlung signifikant eingeschränkt.
Aus wissenschaftlichen Studien geht hervor,
dass bei jedem Menschen in den Breitengraden Deutschlands, Mittel- und Nordeuropas über die Wintermonate ohne zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 ein gesundheitsgefährdender Mangel eintritt.
Dies liegt zudem an dem Verbrauch des körpereigenen Speichers innerhalb einiger Wochen,
solange keine ausreichende Versorgung mehr stattfindet.
Die körpereigene Herstellung von Vitamin D ist in den Wintermonaten aufgrund des astronomischen Sonnenstandes, der Häufigkeit der Sonnenstrahlung, der niedrigen Temperaturen und der üblichen Winterkleidung nicht ansatzweise gegeben.

Folglich hat jeder Deutsche zumindest im Winter einen Vitamin D Mangel,
wenn nicht auf Supplemente zurückgegriffen wird.

Dieser Mangel kann sich allerdings über Jahre verstärken und tritt in allen Alterschichten auf.
Zudem sind unsere modernen Lebensweisen weitere Hindernisse
für eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenhormon.
So zeigen aktuelle Untersuchungen,
dass sogar im Sommer eine Mehrheit der Menschen an einem starken Mangel leiden.

Laut einer Studie der Universität zu Köln sind 92% der Deutschen von einem Mangel betroffen.1

Folgende Faktoren verhindern eine ausreichende Vitamin D Versorgung:

  • vermehrtes Aufhalten in geschlossenen Räumlichkeiten oder hinter Glas
  • Büro-, Schicht- und Nachtarbeit
  • Hautbedeckung durch Kleidung (z.B.: nur Gesicht oder Hände unbedeckt)
  • kalte Temperaturen und nicht ausreichende Wärme trotz Sonnenschein (z.B.: von Oktober bis März)
  • Sonnencreme (schon ab LSF 5) oder dunkle Haut
  • viel Stress und hohes Cortisol
  • Aufnahme- und Enzymstörungen sowie Allergien
  • entfernte Gallenblase, Magenbybass, Darmprobleme, Reizdarmsyndrom, Darmdysbiosen
  • Übergewicht: erhöhtes Körpergewicht = erhöhter Vitamin D Bedarf
  • verschiedene Medikamente (insbesondere Cholesterinsenker), Alkoholkonsum usw.

1 Universität zu Köln, Christoph Kipshoven: Querschnittsstudie zur Abschätzung des Vitamin-D-Status in der Bevölkerung in Deutschland (DEVID-Studie), 2010, S. 77f.

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